Projekte

Kiwanier wollen dort einspringen, wo sich in unserer Gesellschaft eine soziale Lücke offenbart. In Verbindung mit der Organisation Kiwanis International überall dort, wo Kinder auf der ganzen Welt in Not geraten, aber als lokal engagierter Club vor allem bei Projekten im Zabergäu, die zur Förderung von Kindern und Jugendlichen beitragen. Neben zahlreichen Einzelmaßnahmen gilt unser Hauptaugenmerk langfristig angelegten und damit nachhaltigen Projekten. Eine Förderung durch Benefit 4 Kids 2019 erhalten:

Hausaufgabenbetreuung und Sprachförderung für Grundschulkinder mit geringen Bildungschancen
(2008 ausgezeichnet als Förderprojekt des Pakt Zukunft)

Gemeinsam mit der Diakonischen Bezirksstelle Brackenheim engagiert sich der Kiwanis-Club Brackenheim/Zabergäu seit Schuljahresbeginn 2008/2009 im Projekt KiDi. Diese Förderung gilt Kindern aus finanziell schlechter gestellten Familien und wird derzeit an den Standorten Brackenheim und Meimsheim angeboten.

 

Initiiert und getragen vom Kiwanis-Club Brackenheim/Zabergäu wird dieses Projekt seit 2009 im Rahmen der Lokalen Agenda der Stadt Brackenheim sowie in Kooperation mit der Diakonischen Jugendhilfe Region Heilbronn e.V. (DJHN) durchgeführt. Die FamilienPartner haben es sich zur Aufgabe gemacht, Familien von der Geburt eines Kindes an bis zum dritten Lebensjahr zu begleiten. Mit einem Begrüßungspaket, einem Familien-Besuchsdienst, einem Elterncafé, Elternschulungen und einem individuellen Beratungsdienst bieten die FamilienPartner jungen Eltern aller Bevölkerungsgruppen Unterstützung an und zeigen gleichermaßen die Vielfalt des sozialen Netzwerks in Brackenheim auf.

Das Angebot gilt werdenden Eltern und allen Kinder von 0-3 Jahren, unabhängig von ihrer Nationalität, Herkunft, Religion und Kultur. Die ehrenamtlichen FamilienPartnerinnen werden von Fachkräften geschult, auf ihre Aufgabe vorbereitet und während ihrer Tätigkeit kontinuierlich begleitet.

Matthias Blasinger, Past-President KC Brackenheim/Zabergäu e.V.:
"Seit 2010 haben die FamilienPartnerinnen über 1000 junge Familien besucht. Mütter und Väter treffen sich in regelmäßigen Abständen im Elterncafé, nutzen die Hebammensprechstunde und zahlreichen Beratungsangebote für junge Familien. Die ehrenamtlichen Kräfte werden mit fachspezifischen Schulungen auf ihren Einsatz vorbereitet und kontinuierlich begleitet. Dieses Projekt ist außerordentlich erfolgreich. Die FamilienPartner bewegen etwas – allen Beteiligten sei herzlich gedankt!"

 

Jahrespraktikum
Berufseingliederungskonzept der EKS Lauffen

Die Erich-Kästner-Schule Lauffen a. N. hat ein
Vor-Ort-Modell entwickelt, das die Integration von Förderschülern in Ausbildung oder Arbeit zum Ziel hat: Nach ihrem Schulabschluss in der 9. Klasse beginnen die nun „ehemaligen“ SchülerInnen ein einjähriges „Probe-Ausbildungsverhältnis“ in einem Betrieb. Die Jahrespraktikanten arbeiten 4 Tage pro Woche im Ausbildungsbetrieb und nehmen 1 Tag pro Woche als Gastschüler in einer Klasse des 1. Lehrjahrs am Unterricht teil. Begleitend zum Praktikum erhalten die Teilnehmer Nachhilfe im Berufsschulstoff und können die soziale Begleitung der JuLe Lauffen in Anspruch nehmen. Am Ende des 1-jährigen Praktikums sollen Betrieb, Berufsschule und Praktikant abklären, ob sich eine Berufsausbildung oder eine Übernahme in Arbeit anschließen kann.